Eine weit verbreitete These war, dass die Perle der Befruchtung der Auster durch Tau zu verdanken sei. Bis ins 16. Jahrhundert glaubte die europäische Wissenschaft an diese Theorie. Ein Chinese meldete jedoch bereits im 2. Jahrhundert seine Zweifel an der Tautropfen-Theorie.
Die Chinesen verfügten bereits im 11. Jahrhundert über einfache Techniken zur Perlenproduktion in Süsswasser-Muscheln. Sie platzierten Blei-Reliefscheibchen an der Innenseite der Muschelschale. So entstanden Buddha-Halbperlen, die als Glücksbringer sehr beliebt waren.
Den Chinesen gelangen keine vollrunden Perlen. Dieser Erfolg gelang den Japanern, welche Anfangs des 19. Jahrhunderts erstmals vollrunde Perlen mit der Akoya-Perlenauster züchteten.